Ende letzter Woche wurde die zweiwöchige Schließungsphase in unserem Hallenbad beendet, und seit Montag, den 03.08.2015 sind alle Mitglieder und Gäste wieder eingeladen, unser Hallenbad und die Liegewiese zu besuchen.

Wie Sie alle den Zeitungen entnehmen konnten, wurden durch Sachverständige das Dach, das Becken sowie alle Betonbestandteile untersucht und Betonproben der Beckenumrandung von oben und unten genommen. Nun laufen die Auswertung aller Ergebnisse und die Erstellung des Vorschlages der Sachverständigen, wie wir hinsichtlich der Bausubstanz und der Einbauten unser Bad langfristig (mindestens 15 Jahre sind angedacht) und nachhaltig sichern. Hierzu werden sie Alternativen aufzeigen, die dann intern, besonders aber auch in den politischen Gremien zu diskutieren sein werden, um noch in diesem Jahr eine sachgerechte Entscheidung zu treffen. Das durch die Gemeindeverwaltung beauftragte Konzept wird dazu ca. Mitte September vorgelegt werden.

Ein erstes Vorabergebnis zeigt, dass sich beim Hallenbaddach keine Veränderungen ergeben haben, die einen kurzfristigen Handlungsbedarf aufzeigen. Hingegen sind beim Schwimmbecken Schäden im Beton nachgewiesen worden, die ein umgehendes Handeln erfordern. Hierzu gibt es mehrere mögliche Herangehensweisen, die jetzt aufzuzeigen und vor allem hinsichtlich ihrer finanziellen Auswirkungen zu bewerten sind. Dies wird einige Wochen in Anspruch nehmen. Um kein Risiko einzugehen, wurde deshalb bis zur Vorlage des endgültigen Ergebnisses die Fläche hinter den Startblöcken für alle Besucher gesperrt, denn dort sind die Schäden am größten. Hierfür bitten wir Sie um Verständnis, auch im Namen der Verwaltung.

Ansonsten kann das Bad uneingeschränkt genutzt werden.

Der Trägerverein bittet alle um Kenntnisnahme, um Beachtung der Absperrung und um Verständnis, dass wir aus Kostengründen jetzt keine anderen Maßnahmen (z.B. abstützen der fraglichen Fläche von unten) angehen. Diese werden erst nach Vorlage der Handlungsempfehlung der Sachverständigen in der Gemeindeverwaltung getroffen.

Ziel ist es, nach Vorliegen des Konzeptes und nach der Bewertung durch die Verwaltung und die politischen Gremien möglichst zügig das Becken zu sanieren. Das Dach kann hingegen warten.

Aus der Sicht des Trägerveins ist die jetzt gewählte Herangehensweise richtig. Die Verwaltung macht hier gute Arbeit. Letztlich wird dann die Gemeindevertretung abschließend entscheiden, ob Hüttenberg Geld in die Hand nimmt, um das Hallenbad langfristig zu sichern. Dazu sind alle aufgefordert, den Entscheidungsträgern deutlich zu machen, dass Jung und Alt in Hüttenberg den Fortbestand des Hallenbades wünschen.

   
© Trägerverein Hallenbad Hüttenberg 2015